Malerei im Gewächshaus des Blumengarten in Bexbach, August 1996
 
Diderot schläft, Öl auf Holz, 1996, 80 x 200 cm, dekoriert mit weißem Kies, Gummibäumen,
Fuchsien und Rododendron
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Vorwort
Kunstpreis Bexbach, August 1996

Der Einladung, an der Ausstellung im Blumengarten Bexbach teilzunehmen, folgte ich unter der Bedingung, das ich im Gewächshaus des Gartens ausstellen konnte.
Da es sich bei diesem um ein Arbeitshaus und nicht um ein Schauhaus handelte, war es ursprünglich nicht für die Ausstellung vorgesehen.

Gerade dieses Haus mit den langen Arbeitstischen voller Setzlingen, der Situation der Vorbereitung und des ständigen Übergangs schien mir für die Präsentation meiner Arbeiten interessant. Ich zeigte drei Bilder, die im weitesten Sinne mit Blumenschmuck, Ornament und dem ironischen Brechen der im Biologiebuch aufgestellten Kategorien spielen.

Ich stellte diese Bilder auf die Arbeitstische und dekorierte sie inhaltlich und farblich korrespondierend mit den im Gewächshaus befindlichen Pflanzen und weißem Kies, wie er für die ornamentale Gestaltung von Beeten verwandt wird.

Ich wählte diesen Raum, weil ich einige Gemälde produziert hatte, die sich auf ironische Weise mit dem Bedürfnis beschäftigten, Natur in Enzyklopädien und Gartenbüchern zu kategorisieren. Ich wollte diese Bilder außerhalb des Kunstraumes zeigen und dekorierte sie im Gewächshaus mit Pflanzen, die mitihrer arbe, ihrer Ikonografie und ihrem Humor korrespondierten. Ein weiteres Interesse war, die Arbeit einem Publikum jenseits des künstlerischen Feldes in einer unerwarteten Umgebung zu präsentieren.

 
"Brautpaare", 35 x 500 cm, Öl auf Holz, 1995, dekoriert mit Asparagus (Spargelkraut)
 
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"Sex, Drugs and Rock´n Roll", Öl auf Holz, je 30 x 20 cm, 1995
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